Hi RP'er,
Habe früher an Mods für Gothic 1 und 2 als Story und Questwriter gearbeitet. Deshalb machen mir das schreiben von Hintergrundgeschichten unglaublich viel Spaß :)
Ich wollte euch eine mögliche Hintergrundgeschichte zum Volk der Völundar präsentieren. Basierend auf allen bisher genannten Fakten von Bimb über die Nationen, den Regelwerken und was ich hier auf den zugehörigen Webesiten gefunden habe.
Version 1.9
Edits
- Das Schwert der Völunder wird durch die Axt der Völundar ersetzt
Übersicht über die Völundar
![[IMG]](http://1.2.3.10/bmi/img135.imageshack.us/img135/9614/factionsvlundar.jpg)
* 1 Geographie
Das Land der Völundar ist rau, steinig und unwirklich. Es gibt wenige Bäume und der Boden ist hart und Unfruchtbar. Tiefe Schluchten und steile Klippen zeichnen das Landschaftsbild.
o 1.1 Klima
Das Territorium der Völundar liegt dem Pol Edens am nächsten und ist daher die Kälteste aller Nationen. Starke Schneestürme sind im Winter keine Seltenheit. Die Sommer sind kurz und mild.
o 1.2 Regionen
-bleibt erstmal leer
* 2 Bevölkerung
Das Volk der Völundar ist vom rauen Klima ihres Territoriums gezeichnet. Sie sind ein stolzes und zähes Volk welches bestens an die wiedrigen Umstände Ihres Lebensraumes und an Ihre harte Arbeit in den Minen und Schmieden angepasst ist.
o 2.1 Demographie
Die Mehrheit des Völundarischen Volkes ist im Ballungsraum von Völund angesiedelt. Völund ist nicht nur Haupt- und Regierungsstadt der Völundar, sondern auch das Religiöse Zentrum.
o 2.2 Religion
Der Polytheistische Glaube an Chalybis,Göttin des Stahls und des Feuers, und Wieland, Weltenformer und Gott der Schmiede, ist fester Bestandteil von Staat und Alltag der Völundar.
Die Hohepriester allein empfangen den Willen der Götter und sind daher berechtigt, das Volk zu führen und den Göttlichen Willen zu verbreiten.
* 3 Geschichte
Die Geschichte der Völundar ist jeher stark Religiös geprägt. Da sämtliche Verwaltung von den Priestern des Ewigen Feuers getragen wird, ist die Geschichte der Völundar aus den
Schriften des ewigen Feuers zu zitieren:
o 3.1 Erschaffung der Welt durch Wieland
Wieland, Weltenformer und Gott der Schmiede, schuf mit dem Hammer der Äonen die bekannten Welten. Er machte Chalybis seine Arbeit zum Geschenk, doch diese lehnte ab - sein Geschenk war Ihr nicht würdig. Doch Wieland gab nicht auf - Er schuf die Tiere und Völker, in der Hoffnung, Chalybis zu erfreuen und Sie für sich zu gewinnen. So erschuf er schließlich die Völundar. Chalybis war so ergriffen von seiner Arbeit, dass sie Tränen der Freude beim Anblick der Völundar weinte (welche zu Obsidian erstarrten) und allen von Wieland geschaffenen Lebewesen den Odem des Feuers und damit das Leben einhauchte.
o 3.2 Dunkle Zeitalter
Die Welten erblühten. Doch Chalybis konnte sich an Ihnen nicht erfreuen. Es fehlte die Göttliche Anmut Ihrer selbst in den Völkern die auf Eden wandelten.
o 3.3 Chalybis und das Feuer der Sonne
So schwang sie auf zur Sonne und stahl einen Teil ihres ewig brennenden Feuers um es ihren Ebenbildern, den Völundar zu schenken. Damit sie, vom Feuer der Erkenntnis beseelt - das Geheimnis des Stahls ergründen sollten. Dort, wo sich dieses Ereignis zugetragen hatte, entstanden die ersten bekannten Hochöfen von Eden - im noch heute Existierenden Völund, Hauptstadt der Völundar.
o 3.4 Aufstieg zur Nation
Auf der Suche nach dem Geheimnis des Stahls traten die Völundar das erste mal mit den anderen Nationen in Kontakt. Es entstand ein Austausch des Wissens, von welchem alle Nationen profitierten. Im Austausch um das Wissen des Feuers teilten die Sylvaner mit den Völundar Ihr Wissen über Ackerbau und Viezucht. Die Godsend Ihr Wissen über Schrift, Mathematik und Kampftechniken.
o 3.5 Heutige Situation aus Sicht der Völundar
Es bleibt wohl für immer ungeklärt, welche der Nationen den währenden Frieden brach. Nach den Völundarischen Abtei-Archiven waren es die Godsend, welche sich nicht mit dem Wissen um das Feuer allein zufrieden gaben. Die Godsend trachteten
auch nach dem Wissen des Stahls. Doch nach Völundarischer Auffassung, war das Geheimnis des Stahls und seine Macht nur dem Volke der Völundar bestimmt.
Es brach ein ewiger Krieg zwischen den Völundar und den Godsend aus, der auf dem Territorium der friedfertigen Sylvaner ausgetragen wurde. Nach "Der Nacht der Tausend Leiden" auch bekannt als den Massakern von Sylvestria erklärten die Sylvaner beiden Nationen den Krieg.
Zwar herschten immer wieder Zeiten der Waffenruhen, aber der Konflikt dauert bis heute an.
* 4 Politik und Nation
Die Politik der Völundar wird von der Schrift des ewigen Feuers diktiert. Sie ist das Lehrbuch eines jeden Völundar und wird bis zur Volljährigkeit (14 Jahre) eines jeden Völundarischen Kindes studiert. Sie gilt gleichermaßen als Lehrbuch für die verschiedenen Kasten, welche beim erreichen der Volljährigkeit frei wählbar ist.
o 4.1 Kasten
Die Völundarische Nation wird in 3 Kasten eingeteilt. Die durch die Göttlichen Insignien Hammer, Kriegsaxt und ein Obsidian in Form einer Flamme dargestellt werden. Nach vollendung des 14ten Lebensjahres wählt der Völundar seine Bestimmung durch einen dieser Gegenstände.
+ 4.1.1 Hammer
Der Äonenhammer Wielands. Er steht für die Kraft und Geschicklichkeit des Völundarischen Volkes. Er ist das Sigelzeichen der Schmiedemeister von Völund und wird von allen Schmieden und Bergleuten nach ihrer Ausbildung auf dem Wappenrock getragen. Wählt der volljährig Gewordene den Hammer, so wird er von den Schmiedemeistern und Minenvorarbeitern ausgebildet.
+ 4.1.2 Axt
Die brennende Kriegsaxt von Chalybis. Nur wer das Geheimnis des Stahls kennt, ist es würdig eine solche Axt zu berühren. Es gilt als Wappenzeichen der Völundarischen Armee und wird auf den Wappenröcken als brennende Axt dargestellt. Wählt man die Kriegsaxt, folgt die harte Ausbildung zum Soldaten und Landesverteidiger in den Kasernenklöstern von Völundar entlang der Grenzen. Zum Lehrinhalt eines Soldaten gehört der Umgang mit allen Waffen, Militärtheorie und Belagerungstaktiken.
+ 4.1.3 Obsidianträne Chalybis
Chalybis soll beim Anblick des ersten Välundar vor freude geweint haben. Als Ihre Tränen erstarrten, wurden sie zu Obsidian. Zu Ehren dieses Gleichnisses erklärte der Klerus den Obsidian als heilige Insignie. Wählt man den Obsidian, so wird man seine nächsten Jahre als besitzloser Novize in einem der abgeschieden Klöster fristen. Dort wird der Novize in vielerlei Dingen unterrichtet, die zur Verwaltung und Bebauung der Nation von nöten sind.
+ 4.1.4 Der hohe Rat der Völundar
Der Rat der Völundar besteht aus dem Hohepriester und den Führenden Klerikern und Generälen des Landes.
Die Anzahl der Ratsmitglieder richtet sich nach der Anzahl von Wehr- und Lehrklöster. Wobei je ein Wehrklöster von einem Generäl, und je ein Lehrklöster von einem Kleriker vertreten wird. Der Hohepriester ist stehts ein Kleriker der den Göttlichen Willen von Chalybis vertritt.
Der Rat der Völundar tritt regelmäßig in der Residenz des Hohepriester in Völund zusammen und verabschiedet Reformen und Gesetze.
*5 Innenpolitik
Die Völundar sind ein stolzes Volk, dessen höchtes Gut die Beständigkeit ihrer Arbeit ist. Die Politik wird zwar allgemein vom hohen Rat vorgegeben, doch hat jedes Kloster einen gewissen Spielraum über die von Ihnen verwaltete Region.
+ 5.1.1 Religion und Staat
Die Religiöse Prägung der Völundar waren stehts ein Motor für den Wachstum der Nation. Bis zum 14ten Lebensjahr liegt die Erziehung in den Händen der Eltern. Doch jeder Völundar muss die Schrift der ewigen Flamme bis zur Volljährigkeit studieren. Dieses Studium beinhaltet die Grundlagen ihrer religiösen Vorstellungen, Schmiedekunst und Kampfkunst. Erst danach wird der Jüngling als volles Mitglied des Staates betrachtet und darf selbst seinen weiteren Weg durch die Wahl seiner Insignie (Hammer, Axt, Obsidian) bestimmen.
+ 5.1.2 Emigration
Aufgrund des doch recht starren Kastensystems kommt es in Völundar regelmäßig zu inneren Unruhen. Eine Minderheit von Völundar verlässt daher die Territorien um in den liberaleren Nationen der Sylvaner und Godsend zu leben. Diese Exil-Völundar stehen auf selber Stufe mit Landesverrätern, da sie sich weigern der Nation zu dienen.
*6 Außenpolitik
+ 6.1.1 Verhältnis zu den Godsend
Die Godsend sind nach Auffassung der Völundar der Auslöser des ewigen Krieges. Ihre Gier nach dem Wissen des Stahls brachte Tod und Leid über alle Nationen Edens.
+ 6.1.2 Verhältnis zu den Sylvaner
Da lange Zeit auf den Territorien der Sylvaner gekämpfte wurde, und nicht nur die Lebenden sondern auch die seit jahrtausenden bestehenden Wälder in Asche verwandelt wurden, zogen die Sylvaner gegen beide Nationen in den Krieg. Ihre Wälder werden nie wieder die Größe des goldenen Zeitalters erreichen, aber sie sind gewillt, es gegen die Wüste und die Feuer der Völundar bis zum letzen Sylvaner zu verteidigen. Da Völundar die Sylvaner seit jeher nur um ihre Tätigkeiten als "Gärtner Edens" belächelten, wird der Sylvanische Gegner stehts unterschätzt.