- Duplexxx
- Michael
- 23
- Dr. Diamond
- Mensch
- 38
- Weisser Kittel und eine grüne Brille. Zu den auffälligsten Merkmalen gehört sein extrem langer Schnauzbart. Der rest seines Kopfes ist jedoch an Haaren eher arm.
- Wissenschaftler und Miner
- Hintergrund: (LAAANG und Btw. ist das ALLES KRIMS SCHULD ! der wollte eine Ich perspektive haben also kriegt er seine ICH-perspektive)
"Hey du Clown ! Aus welchem Käfig haben sie dich denn rausgelassen ?"...
Eine typische Reaktion in einer typischen Spelunke vom typischen Trunkenbold, der an der Theke sitzt und in regelmäßgen Absänden nach neuem Rauschmittel schreit, wobei nicht nur sein Zustand sondern auch seine Schuldenliste immer unangenehmer wird. Ich bin es schon zu sehr gewohnt belächelt zu werden, es ist fast schon traurig. Würde es draussen nicht in Strömen regnen, wäre ich gar nicht erst hier abgestiegen... aber ach, das Wetter können nur die Götter steuern... zumindest noch.
„Mein Name ist Dr. Ivo Diamond, mein fröhlicher Freund. Und über mich lacht man nur einmal, deswegen ists bei mir auch nichts mit dem Beruf des Clowns geworden.“
„Doktor? Pah! Du siehst aber nicht aus wie ein Arzt!“
„Kein Doktor der Medizin!... ich beschäftige mich mit den Eigenschaften des geheimnisvollen Elements Redstone.“
„Redstone ? Ist das nicht dieses komische Zeug mit denen die Alchimisten herumspielen? Hab nie verstanden wieso unsere Herrscher für so einen Unsinn bezahlen aber wir sollen im Dreck leben!“ *Spuckt verächtlich auf den Boden*
„'Herumspielen' tun nur Stümper! Ich versichere euch, das Geld das mein Herr in mich investiert hatte, brachte ihm und seinem Land große Vorteile!“
„Und warum sitzt du dann hier, und lässt dir nicht am Hofe von Zofen den Hintern bei einer schönen Tasse Tee abwischen? HA HA HA!„ *Ein kurzes aber lautes Gelächter geht durch die kleine Gruppe Männer, die sich mittlerweile neugierig um die Szene gescharrt haben*
„Das lässt sich beides mit einer Antwort bedienen: Dieses jenes Land gibt es nicht mehr.“
*kurze Stille, bis einer der verdutzt dreinschauenden Glastaucher das schweigen mit einem*
„HÄ?!“
*bricht*
„Sagen wir mal so: es gab da einen Unfall... wenn ihr mir ein Bier ausgebt dann erzähle ich euch wie ich hierher kam.“
„Eine Runde für mich und meinen Freund hier Skipp!“
Tja, die Reaktion hat nicht lange auf sich warten lassen, aber ich habe im Moment sowieso keine andere Wahl als die Zeit totzuschlagen und ob ich das nun mit der Rauschkeule oder mit Worten tue kann mir einerlei sein und morgen vielleicht ohne Kater aufzuwachen hat schließlich auch etwas für sich.
„Gut, dann fangen wir mal an: wie ich schon sagte heiße ich Ivo Diamond und schon als Kind fand ich großes Interesse an den Elementen und den Schätzen der Erde.“
„Hast also gerne im Dreck gewühlt, was? Hab ich damals auch.“
*Die Störung wird durch einen harschen Stoß mit dem Ellbogen eines Kollegen beantwortet*
„Pssst! Lass ihn doch reden man!“
„Am Anfang war es tatsächlich nur Wühlen, aber Wenige können sich rühmen später beim Hofe des Königs als Minister für den Bergbau angestellt worden zu sein. Ich habe viele Techniken entwickelt, die die Gold und Eisenausbeute Verdoppelt haben! Dabei war ich oft auch selbst in den Schächten unterwegs und ich habe dort Dinge gesehen die sich ...“
*Kurze Unterbrechung, als der Wirt die Biere bringt*
„Lass mich raten Heiner... auf die Rechnung?“
„Skipp, Kumpel, ich schwöre dir ich zahle es ab, du kennst mich doch!“
„Genau Das ist das Problem“
„Ach! Lass die schlechte Laune zuhause Skipp und höre lieber dem hier zu.“ *Deutet auf mich* „Der will uns gerade etwas aus seinem Leben erzählen“
Der Wirt schüttelt nur den Kopf und grummt:“Manche müssen arbeiten für ihr Geld. Solltest du auch mal versuchen.“
Während die Beiden zynistische Meisterleistungen austauschen gönne ich mir einen Schluck des kühlen Gebräus. Der Wirt hat gute Lieferanten, das steht fest, denn es schmeckt fast wie mein Lieblingsbier aus der alten Heimat. Nur eine einfache Freude, aber für die muss es auch einen Platz in der Welt geben.
Zeit weiterzumachen.
„Also wo war ich? Ach ja, ich habe euch erzählt das ich oft auch selbst in die Tiefen gestiegen bin. Ihr würdet nicht glauben was dort unten für Wunder warten! Ich habe Wesen gesehen sich nur in den dunkelsten Winkeln verbergen. Zum Beispiel ein besonders seltsames, welches weder Knochen noch Gedärm besitzt. Es besteht völlig aus einer gallertartigen Masse.“
„Gallert..Was ?!“ ,wischt einer der 5 dazwischen...vielleicht sollte ich einfachere Worte verwenden.
„Schleimig und Klebrig du Trottel!“ rettet mich ein Anderer vor der Erklärung, auch wenn seine Version nicht unbedingt korrekt ist.
„Ich habe auch Höhlen voll Gestein gesehen, dass so heiß war, dass es geschmolzen wie ein glühend roter Fluss durch gigantische Schluchten und Spalten drang.“
„Und was war nun mit dem 'Unfall' von dem du gesprochen hast?“
„Alles zu seiner Zeit. Aber um es zu verkürzen: eines Tages fanden einige Minenarbeiter ein großes Redstonevorkommen. Dieses seltene Element interessierte mich besonders! Ich hatte schon fast alles Wissenswerte über Eisen und seine Härtung erfahren, hatte schon Gold veredelt, auf das der Adel sich mit noch stärker glänzenden Plunder behängen konnte, aber wie und warum Redstone tut was es tut, Das, meine Freunde, ist ein echtes Geheimnis. Ein Geheimnis dem ich mein Leben verschrieben habe!
Es ist also wohl nicht verwunderlich, dass ich mich sofort auf die Arbeit stürzte. Ich fand so einiges heraus, z.B. dass man mit Redstone kleinere Maschinen betreiben kann oder das man damit sogar Nachrichten über weite Entfernungen senden konnte, wofür sich vor allem der Heeresgeneral interessierte.“
*Heiner verzieht dabei das Gesicht und scheint seinem Unmut Luft machen zu wollen*
„Pff! Was ist denn bitte so falsch an Briefen? Wollen die hohen Tiere vom Adel sich jetzt etwa auch darin von uns absondern?“
„Ein Brief braucht zur Nachbarstadt einen Tag. Mit meinem System konnte man in wenigen Minuten ganze Sätze und in einer Stunde einen kompletten Liebesbrief auf die andere Seite schicken! Aber schweifen wir nicht ab, ich habe euch versprochen von dem Unfall zu erzählen der mich hierher verschlug.“
*Die Männer rücken näher*
„Zu den Entdeckungen die ich machte gehörte auch, dass eine ungeheure und rohe Kraft im Redstone schlummert. Richtig eingesetzt kann es Wärme oder Licht spenden. Falsch eingesetzt ist es vernichtender als ein ganzes Lager Pulverfässer von einem starken Raucher bewachen zu lassen.“
Ich nehme noch einen Schluck aus dem Krug, denn die nächsten Erinnerungen sind bitter im Geschmack und das Bier mag den vielleicht herunterspülen.
„Mein Herr war ebenso begeistert wie ich, ganz spezifisch aus militärischer Sicht, aber seine fehlende Geduld unterschied uns beide.
Er war stets am Drängen und forderte Ergebnisse, die ich einfach nicht guten Gewissens geben konnte!
So war es vielleicht nicht überraschend, jedoch nicht minder entrüstend, dass mein ach so weiser Herrscher sich einen anderen *verachtend* Forscher zu Rate zog. Sein Name war Von Steinblock, ein selbstgefälliger Speichellecker, Seine Kenntnisse waren genauso hoch, wie der Gebräustand der Fässer in dieser Spelunke nach einer langen Nacht, was ihn aber nicht davon abhielt meinem Herren die größten Versprechungen zu machen. Er präsentierte ihm halbfertige Konzepte, die höchstens als Ideen mit Skizze beschreiben kann. Jede davon hätte noch Jahre der Entwicklung gebraucht, aber meinem Herren reichte es, besonders die von ihm vorgeschlagene „R-Bombe“ hatte es ihm angetan.“
„Eine Bombe? So wie die Dynamitkisten die die Minenarbeiter in den Schächten verwenden?“
„Nein, so wie der Arsch deiner Schwester du Dummkopf!“ *Lautes Gelächter*
„Um die Frage zu beantworten: Ja, ähnlich wie Dynamit, aber 1000 mal Stärker! Eine Kiste mit präparierten Redstone kann eine ganze Burg sprengen.“
*Tuscheln und aufgeregte Blicke in der Runde*
„Und was ist dann passiert?“