AW: Der RP Server hat seinen Tiefpunkt
Ok, ich versuch mal zu erklären, wie ich mir einen solchen RP-Server vorstellen würde:
Vorweg sei wieder angemerkt: Ich war noch nicht auf dem Server und ziehe mein Wissen darüber nur aus dem Forum hier und den bestehenden Regeln.
Weiterhin bin ich mir nicht sicher, inwieweit meine Ideen technisch umsetzbar sind.
lasst doch mal die diebe u sonst was in ruhe
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Ich möchte Diebe, Attentäter und Raubmörder keineswegs angreifen oder runtermachen.
Genau, wie viele andere auch, bin ich der Meinung, dass "illegale Aktivitäten" durchaus zum Roleplay dazugehören.
Ich geh darauf später noch ein, fange jetzt aber von vorn an:
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I. Der legale Aspekt (non-PVP/-Griefing Bereich)
1. Siedlungen, Städte, Staaten
Hier z.B. halte ich die bisherigen Regeln für nicht schlecht.
Siedlungen sollten eine gewisse Größe nicht überschreiten.
Das Stadtrecht zu erwerben kostet Geld und andere Voraussetzungen. (z.B. Stadtmauer, Kirche/Tempel/Schrein [Gottzugehörigkeit], und/oder anderes)
Allerdings würde ich nach Erwerb des Stadtrechts die Einwohnerbeschränkung erhöhen. (z.B. von 10 für normale Siedlungen auf 15-20 für Städte) Die Städte zu protecten halte ich auch für sinnvoll.
Im Grunde ist ja jede Stadt seine eigene kleine Polis; Und hat somit das Recht, Krieg zu führen, Frieden zu schließen, Bündnisse einzugehen,...
Kriegserklärungen von oder gegen einzelne Spieler sollte es nicht geben.
(mehr dazu im PVP-Bereich)
2. Spieler
Spieler sollten ausschließlich ihre Rolle spielen. Das heißt: man verhält sich so, wie man sich tatsächlich in dieser Situation verhalten würde.
Ich leere also nicht mein Inventar in eine Truhe, um mal eben ein Kamikazeattentat zu verüben, da ich ja eh nicht wirklich sterben kann.
Wer stirbt, sollte für einen gewissen Zeitraum handlungsunfähig sein. (evtl. 6-12 Stunden o.ä.) Man wäre automatisch vorsichtiger und würde sich 2 Mal überlegen, ob man das Risiko eines Kampfes eingeht.
Außerdem sollte es entweder möglich sein, Schlösser für seine Truhen zu "erwerben" (für ein sattes Sümmchen natürlich; und nicht über eine gewisse Anzahl hinaus) oder jeder Spieler bekommt die Möglichkeit eine Seiner Truhen abzuschließen.
Wer aus seiner Rolle fällt, müsste mit Konsequenzen rechnen.
II. Der legale PVP-/Griefingaspekt:
1. Kriege:
Städte, die sich untereinander im Krieg befinden, sollte es erlaubt sein, gegnerische Städte zu schleifen, plündern, ... (auf diese Weise ist gesichert, dass ein Krieg nicht ewig dauert.)
Allerdings sollten feste Uhrzeiten am Tag ausgemacht sein, in dem Angriffe erfolgen dürfen. Auch wenn es RP ist, so ist es immernoch ein Spiel. Niemand sollte zittern 24 Stunden am Tag vorm Rechner sitzen müssen, nur weil er Angst hat, überfallen zu werden.
Außerdem sollte jeder Krieg, den eine Stadt erklärt vorher vom Gott dieser Stadt genehmigt worden sein. (damit nicht willkührlich Kriege erklärt werden können)
Kriege sollten durch Tributzahlungen vermieden werden können. Heißt: nicht jeder Konflikt muss in einen Krieg gipfeln.
2. Die Garde:
Da es ja auch noch III. (der illegale Aspekt) geben wird, ist eine Polizei (die Garde) natürlich erforderlich. Wenn jemandem ein Unrecht getan wurde, kann er sich entweder mit seiner Gemeinschaft solidarisieren, oder sich an die Garde wenden (oder beides^^).
Die Garde sollte dann in gewissen Grenzen (z.B. zeitl., o. Menge, der gestohlenen Dinge) die Möglichkeit haben, herauszufinden, wer etwas zerstört/gestohlen/geraubt hat und diesen jemanden für vogelfrei erklären können. Wer vogelfrei ist, dessen "Nachtotsauszeit" sollte verlängert werden, darf überall von jedem für ein Kopfgeld getötet werden. (Natürlich auch von der Garde)
Die Garde sollte jedoch keine Koordinaten des Kriminellen erhalten, damit dieser auch eine Chance hat, zu entkommen.
Des weiteren sollte die Garde weiterhin die Möglichkeit haben, jemanden für längere Zeit (nicht nur ein paar ingametage) festzusetzen.
Nur weil PVP und Griefing in einem gewissen Rahmen erlaubt ist, müssen diese ja nicht ungestraft bleiben, wenn man erwischt wird.
Die Garde hat das (legale) Gewaltmonopol bei nicht-Vogelfreien (überall auf der Karte). Sie darf Anweisungen erteilen, an die man sich zu halten hat.
3. Arena/Duell:
Es sollte die Möglichkeit geben, dass sich zwei Spieler einvernehmlich bekämpfen dürfen, ohne dafür bestraft zu werden. (evtl. um Streitigkeiten zu klären, etc.)
III. der illegale Aspekt (Diebe, Räuber, Attentäter)
Sollte es in einem RP definitiv geben. Aber gewissen Regeln unterliegen:
1. Einbrüche:
Es sollte Blöcke geben, die bei Einbrüchen nicht zerstört werden dürfen. (z.B. cobblestone/stone, evtl. unverarbeitetes Holz, ...) Allerdings auch welche, die definitiv zerstört werden dürfen. (Dreck, Sand, Holzplanken, Glas, Ziegel [in Maßen], ...)
Allerdings sollten diese (ausgenommen Dreck und Sand) anschließend nicht wieder gesetzt werden dürfen.
Das Verwüsten von Häusern (rausreißen der Wände, etc.) ist auch nicht wirklich RolePlay.
Für Diebe gilt, denke ich, mehr als für alle anderen: Die, durch die Rolle vorgeschriebene Mäßigung. Ein maßloser Dieb bringt es nicht weit. Eine generelle Straffreiheit halte ich auch für falsch. Wer erwischt wird, sollte ingame Konsequenzen tragen. (wie es ja auch im Mittelalter gewesen ist)
2. Raubmord:
Sollte wie schon in den Regeln steht nur abseits der Städte und Wege möglich/"erlaubt" sein. Erlaubt bedeutet natürlich nicht, dass es ingame nicht geahndet wird. Allerdings sollte es für derartige Überfälle keine Banns und dergleichen geben.
3. Attentate:
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das wirklich gutheißen würde,
ABER
sollte es Attentäter geben, dann dürften sie nur gegen Bezahlung "arbeiten".
Diese würde (am besten per PN) dem jeweiligen Attentäter zugesandt. (wenn man denn Kontakte zu solchen Individuen hat. Wer keinen Attentäter kennt, hat Pech gehabt. Ein Schwarzes Brett für Auftragsmorde sollte es nicht geben.
Solche Attentate sollten nicht an die "abseits der Städte/Wege"-Regel gebunden sein. Eine Ingamestrafverfolgung ist natürlich garantiert und man sollte sich schon etwas einfallen lassen, damit dallerhöchstens das Opfer merkt, wer der Täter war.
Wird ein Attentäter, der sich nicht an die "abseits-Regel" hält, erwischt, wird er nur dann nicht gebannt, wenn er vorweisen kann, dass er einen Auftrag hatte.
4. OOC-Strafen für Griefing/PVP:
Jeder Spieler sollte generell jede seiner Handlungen mit vernünftigem, regelkonformem RolePlay erklären können. Kann er das nicht, ist ein Bann nicht ausgeschlossen.
Wer getötet wurde, kennt seinen Mörder nicht. Das heißt: wenn man allein im Wald war und von jemandem umgebracht wird, dann hat man Pech gehabt.
Auch wenn man OOC den "Täter" kennt, so tut das die Rolle nicht.
Ich weiß, das ist schwer, aber es erscheint mir sinnvoll.
Man benötigt also Zeugen, um ingame seinen eigenen Mörder anklagen zu können.
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Sooo, das sind erstmal meine Ideen hierzu. Ich hoffe, es sind nicht zu viele Fehler drin und ihr seid nicht zwischendurch eingeschlafen.
Liebe Grüße,
der Bär (der hoffentlich bald freigeschaltet wird^^)
Edit: oh man... da is ja ne ganze Menge geschrieben worden, während ich getippt hab...